Der Weiße Schäferhund

Weißer Schäferhund--Amerikanisch Canadischer Schäferhund--Berger Blanc Suisse--Weißer Schweizer Schäferhund

 

 

                                                                                                                                         

Weiße Schäferhunde sind...........

                                                                                                                                          

Versteh`deinen Hund,dann versteht er dich

 

AMERIKANISCH-CANADISCH WEISSER SCHÄFERHUND

 

Original Standard
 

Allgemeines Erscheinungsbild
Kräftiger, gut bemuskelter, mittelgrosser, stehohriger und stock-bzw. langstockhaariger A.C. Weisser Schäferhund von rechteckigem Format,mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonisch-fliessenden Körperumrissen.

 

Verhalten und Charakter
Temperamentvoll, ohne Nervosität, aufmerksam und wachsam; zu vertrautenMenschen freundlich, zutraulich und anhänglich; leicht zu führenund ausgeglichen; begegnet Unbekanntem zuerst zurückhaltend - vorsichtig,dann neugierig.

 

Verwendungszweck
Familien- und Begleithund mit ausgesprochener Kinderliebe, aufmerksamerWächter, freudiger und gelehriger Arbeitshund.

 

Grösse und Gewicht
Widerristhöhe: Rüden 60 - 66 cm ca. 35 - 45 kg
Hündinnen 55 - 61 cm ca. 25 - 35 kg
Typvolle Hunde dürfen wegen leichter Unter- oder Übergrössenicht disqualifiziert werden.

 

Wichtige Massverhältnisse (Format)
Mässig langes Rechteckformat.
Rumpflänge zu Widerristhöhe = 12 : 10

 

Kopf
Kräftig, trocken und fein modelliert, zum Körper in natürlichenProportionen stehend. Von oben und von der Seite gesehen sich keilförmigzur Nase hin verjüngend.
Oberkopf nur wenig gewölbt, deutlicher, jedoch weich verlaufenderStopp, Stirn und Nasenrücken in paralleler Linie stehend, angedeuteteMittelfurche.
Fang kräftig und mässig lang, Nasenrücken und untereFanglinie gerade, zur Nase hin leicht zusammenlaufend.
Nase Normalform, mittelgross, schwarz erwünscht, Wechselnase toleriert.

Lefzen trocken, gut anliegend, schwarz
Gebiss kräftiges und vollständiges Scherengebiss, wobei dieZähne senkrecht im Kiefer stehen müssen.
Augen dunkel, mittelgross, mandelförmig, leicht schräg eingesetzt,mit gut anliegenden, schwarzen Lidrändern.
Ohren hoch angesetzte, gut aufrecht getragene, parallel nach vornegerichtete, grosse Stehohren in Form eines länglichen, oben leichtabgerundeten Dreiecks.

 

Hals
Mittellang und gut bemuskelt, breit am Körper angesetzt, keineWammenbildung; die elegant eingeschwungene Nackenlinie verläuft ohneUnterbrechung vom mässig hoch getragenen Kopf bis zum Widerrist, dieKehllinie fliessend bis zum Brustbein.

 

Körper
Rumpf kräftig, muskulös, mittellang
Brust nicht zu breit, tief, ca. halbe Widerristhöhe, bis zu denEllenbogen reichend; ovaler, weit nach hinten reichender Brustkorb, deutlicheVorbrust.
Widerrist betont; fliessend in Hals und Rücken übergehend.
Rücken gerade und horizontal, stark bemuskelt.
Kruppe lang und von mittlerer Breite; Ansatz annähernd horizontal,dann nach hinten sanft abfallend.
Bauch u. Flanken Bauchlinie leicht nach oben verlaufend; schlanke,straffe Flankenpartie.
Rute rundum buschig behaarte Säbelrute, die sich zur Spitze verjüngt;eher tief angesetzt, mindestens zum Sprunggelenk reichend; in Ruhe hängendoder im unteren Drittel leicht aufgebogen; in der Bewegung kann sie überdie Horizontale erhoben werden.Gliedmassen kräftig, sehnig, mittelschwer.

 Vorhand von vorne gesehen gerade; nur mässigbreiter Stand; von der Seite her gesehen gut gewinkelt; gut anschliessendeEllenbogen.

Schulter langes und gut schräggestelltesSchulterblatt; gute Winkelung; ganze Schulterpartie stark bemuskelt. Oberarm gerade, genügend lang, starkbemuskelt.Unterarm lang, gerade, sehnig. Vordermittelfuss fest und nur wenig schräggestellt. Hinterhand von hinten gesehen gerade undparallel, nicht zu breit stehend, von der Seite gesehen genügend gewinkelt. Oberschenkel mittellang, mit starker Bemuskelung.Unterschenkel mittellang, schräggestellt,mit festen Knochen und guter Bemuskelung.Sprunggelenk kräftig, trocken, guteingeschient, gut gewinkelt. Hintermittelfuss mittellang, gerade, sehnig,Afterkrallen müssen entfernt sein. Pfoten oval, hinten etwas länger alsvorne; Zehen dicht schliessend und gut gewölbt; feste, schwarze Ballenund dunkle Krallen erwünscht. Gangwerk elastisch - rythmischer Bewegungsablauf,gleichmässig, zügig und ausdauernd; weit ausgreifender Vortrittund kraftvoller Nachschub; im Trab besonders raumgreifende, flüssig- leichte Vorwärtsbewegung.

Haut, Haarkleid und Farbe
Haut ohne Faltenbildung glatt auf der Muskulatur liegend, dunkel pigmentierterwünscht.
Haarbeschaffenheit
a) Stockhaar
dichtes, gut anliegendes, möglichst gerades Deckhaar; an den Keulenbildet es mässige Hosen.
b) Langstockhaar
mittellanges, dichtes, nicht straff am Körper anliegendes Langstockhaar.Besonders im Ohrinneren, hinter den Ohren, und an der Brust und Lende sinddie Haare erheblich länger und bilden oft Ohrbüschel und Fahnenan der Rückseite der Läufe. Die Hosen an den Keulen sind langund dicht. Die Rute ist sehr buschig mit leichter Fahnenbildung nach unten.
Haarfarbe weiss, reinweiss erwünscht.

 

Geschlechtsmerkmale sollen ausgeprägt sein, d.h. man sollte aufden ersten Blick erkennen, ob es sich um eine Hündin oder einen Rüdenhandelt.
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hodenaufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

 
 Fehler: Jede Abweichung von den vorgenanntenPunkten ist als Fehler anzusehen, dessen Bewertung im Verhältnis zumGrad der Abweichung stehen und mitberücksichtigt werden muss, inwieweitWesentliches beeinträchtigt ist.
Leichte Fehler
- schwache Wildfärbung; schwache, gelbliche oder lohfarbene Schattierungan Ohrspitzen, Rücken und Oberseite der Rute.
 - lockiges oder stark gewelltes Haar.
 -Schwere Fehler
 - Wesensmängel: Ängstlichkeit, Aggressivität.
 - Rute: Klemm-, Knick-, Hänge-, Kipp- Ringel- und kupierteRute.
 - Pigmentlosigkeit: Albino.
 - Augen: blaue Augen, hervortretende Augen, ein- oder ausgerolltesAugenlied (Entropium / Extropium).
 - Haarfarbe: deutliche Wildfärbung am Rücken, den Ohrenspitzenund auf der Oberseite der Rute.

 - Haarbeschaffenheit: sehr langes, scheitelndes Haar, fehlendeUnterwolle, zu kurzes, maulwurfartiges Haar, Kräuselung (Schafhaar).
 - Rücken: stark abfallende Rückenlinie und Senkrücken.
- Ohren: Hängeohren, Kippohren, Knickohren.
- Gebiss: Staupengebiss, fehlende Zähne.
- mangelndes Geschlechtsgepräge.
- plumpe Erscheinung; zu kurzes Gebäude (quadratisches Format).
- lange gespreizte Zehen, sogen. Hasenpfote.
- X-Beinigkeit, Kuhhässigkeit.

Qelle:Rassehunde.de

Rasse und Wesen des Weißen Schäferhundes

Der Weiße Schäferhund ist ein guter Kamerad seines Besitzers. Er ist wachsam und aufmerksam. Gegenüber unbekannten Dingen ist er zurückhaltend und vorsichtig, danach aber auch sehr neugierig. Er ist leicht umgänglich und ausgeglichen. Fremden Personen gegenüber ist er reserviert, aber keinesfalls ängstlich. In vertrauter Umgebung ist er sehr freundlich, anhänglich und zutraulich. Der Weiße Schäferhund ist ein sehr guter Begleithund und sehr kinderlieb. Er ist sehr arbeitsfreudig und intelligent. Bei richtiger Haltung und Auslauf ist er somit der perfekte Familienhund. Die Erziehung und das Lernen für Prüfungen oder auch für sonstige "Kunststücke" sollten auf viel Gefühl zum Hund aufgebaut werden, da der Weiße Schäferhund in seinem Wesen auch etwas sensibler ist als ein Deutscher Schäferhund. Es ist mit ihm auch jegliche Art von Hundesport zu betreiben. Schutzhundeprüfung heißt für mich "NEIN DANKE". Durch das noch recht ursprüngliche wolfähnliche Verhalten hat der Weisse eine entsprechend hohe Beißschwelle. Wird diese durch unsachgemäßen Hundesport gebrochen, kann man für nichts garantieren, wie sich der Hund in gewissen Situationen verhält. Der kleinste Wink kann dann vom Hund falsch eingeschätzt werden. Man hat dann sozusagen eine Bombe an der Leine.

Ist der Weiße Schäferhund ein Albino?

Wenn ich mit meinem Weißen Schäferhund spazierengehe, werde ich oft angehalten und gefragt, was das für ein Hund ist und ob es ein Albino wäre. Dann erkläre ich den Leuten, daß der Weiße Schäferhund eine der ältesten Rassen der Welt ist, und mit einem Albino außer der weißen Fellfarbe nichts gemein hat. Der Weiße Schäferhund hat dunkle Augen, der Albino rote. Die Nase, Krallen und sonstige Hautpartien sind beim Albino fleischfarben. Der Weiße Schäferhund dagegen hat eine schwarze Nase, die je nach Jahreszeit etwas heller werden kann. Einen dunklen Nasenrücken und eine dunkle Umrandung der Augen. Bei gut pigmentierten Hunden sind auch innen die Ohren und dieKrallen schwarz. Dies sind die äußeren Unterscheidungsmerkmale. Der Albino hat einen Vererbungsfehler in der Pigmentierung. Dadurch ist alles komplett hell. Diesen Fehler hat der Weiße Schäferhund nicht.

Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein ebenso eleganter wie kräftig gebauter Familien- Begleit- und Gebrauchshund. Er ist mittelgroß, leicht gestreckt, gut bemuskelt, die Knochen trocken und das Gesamtgefüge fest. Die Widerristhöhe beträgt beim Rüden 60-65 cm, bei Hündinnen 55-60 cm. Der Kopf muss dem Körper angepasst und keilförmig sein, das Scherengebiß vollständig mit 42 Zähnen, die Stehohren gut angesetzt und von mittlerer Größe. Die Oberlinie verläuft vom Halsansatz über den hohen Widerrist und den geraden Rücken bis zur leicht abfallenden Kruppe. Der Rücken ist mäßig lang, fest, kräftig und gut bemuskelt. Sowohl Vor- als auch Hinterhand müssen gut bemuskelt und ausreichend gewinkelt sein, um ein raumgreifendes Gangwerk zu ermöglichen. Das Deckhaar kann stock- oder langstockhaarig sein, wobei ausreichend Unterwolle vorhanden sein muss. Er muss vom Wesen her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, unbefangen und gutartig sein. Aggressivität ist ebenso abzulehnen wie Ängstlichkeit. Weiße Schäferhunde sind intelligent und lernwillig und daher für nahezu alle Hundesportarten geeignet. Sie sind problemlos was die tägliche Pflege betrifft, aber sie sind anspruchsvoll in Hinblick auf die notwendige artgerechte Haltung und die Beschäftigung, die ihnen geboten wird.

Je nach Ambitionen des Hundeführers und natürlich auch je nach Veranlagung des Hundes kann die Ausbildung in Gehorsam, Fährte, Schutz oder Agility etc. erfolgen. In Österreich gibt es viele Weiße Schäferhunde, die sich als ausgebildete Lawinenhunde bereits bestens bewährt haben. Ein besonderes Talent entwickeln sie in der Fährtenarbeit, aber auch im Schutzdienst können beachtliche Erfolge erzielt werden. Was immer man auch für eine Ausbildung macht und wofür man sich auch entscheidet, wichtig ist einzig und alleine, dass dem Weißen Schäferhund eine adäquate Beschäftigung geboten wird, die seinen Geist schärft und seinen Körper trainiert.

 

Den Ursprung aller Schäferhund-Rassen bildeten die Arbeitshunde der Schäfer. Diese Hunde hatten oft die Farbe weiß, damit man sie in der Dunkelheit vom Raubwild unterscheiden konnte. Schäfer benötigen einen witterungsbeständigen, zuverlässig arbeitenden und belastbaren Hund. Durch die Selektion auf solche Merkmale entwickelten sich im Laufe der Zeit recht einheitlich veranlagte, gelehrige Herdengebrauchshunde.

 

Familien- und Begleithund, aufmerksamer Wächter, freudiger und gelehriger Arbeitshund, Schutz- und Gebrauchshund sowie Blindenführhund und Rettungshund.

Quelle:Wikipedia

 

 Widerristhöhe

 Rüden: 60–66 cm
Hündin: 55–61 cm

 

Gewicht

 Rüden: 30–40 kg
Hündin: 25–35 kg


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