Wissenswertes über den Hund

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Dass mir der Hund das Liebste sei,sagst du,oh Mensch sei Sünde.

Der Hund bleibt mir im Sturme treu,der Mensch nicht mal im Winde!

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Kastration beim Hund

Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen des Hundes operativ entfernt. Beim Rüden werden dabei die Hoden entfernt, bei der Hündin die Eierstöcke, manchmal auch die Gebärmutter. Eine Kastration macht einen Hund unwiderruflich unfruchtbar. Da die Keimdrüsen entfernt werden, werden auch (fast) keine Sexualhormone mehr gebildet. Somit werden auch alle (und nur die) Verhaltensweisen unterbunden die mit den Sexualhormonen in Verbindung stehen!

Kastration der Hündin

Viele Menschen glauben heute noch, das Hündinnen sterilisiert und Rüden kastriert werden, das stimmt so nicht. Üblicherweise werden beide Gschlechter kastriert. Die häufigsten Gründe für die Kastration der Hündin sind unter anderem die Verhinderung ungewollter Trächtigkeiten.

Auch um bestimmten Tumorarten und Entzündungen der Gebärmutter vorzubeugen, wird kastriert. Dazu muss aber gesagt werden, dass die Verminderung von Mammatumoren (Gesäugetumoren) nur dann gegeben ist, wenn rechtzeitig kastriert wurde! Nach der zweiten Läufigkeit hat eine Kastration keinen nennenswerten Einfluss mehr auf das Risiko. Eine Kastration der Hündin vor der zweiten Läufigkeit vermindert das Risiko von Gesäugetumoren. Eine Kastration vor der ersten Läufigkeit verringert das Risiko auf ein Minimum. Eine so frühe Kastration bringt aber sehr viele Nachteile für den Hund. Wird vor der ersten Läufigkeit kastriert, ist der Hund sowohl körperlich als auch geistig noch nicht ausgereift. Der Reifeprozess wird gestoppt bzw. gestört. Frühkastrierte Tiere sind oft kleiner und haben Entwicklungsstörungen. Auch geistig bleiben sie meist auf dem Niveau eines Junghundes stehen. Von einer Frühkastration wird eher abgeraten.

Eine Kastration sollte nie leichtfertig vorgenommen werden. Man muss sich bewusst sein, dass es sich dabei um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose handelt. Eine Narkose birgt auch heute noch ein Risiko, wenn auch ein geringes. Dass die Läufigkeit der Hündin einem „zu anstrengend“ ist, ist also kein Grund, seiner Hündin so eine Operation zu unterziehen.

Vorteile: Eine kastrierte Hündin wird nicht mehr läufig und zieht so auch keine Rüden mehr an. Keine ungewollten Trächtigkeiten. Die Gefahr von Scheinträchtigkeiten wird eliminiert. Das Risiko für bestimmte Tumore kann verringert werden.

Nachteile: Es bleibt eine Operation mit Narkoserisiko. Für den Hund unangenehme Genesungszeit. Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt. Eventuelle Veränderung des Fells, vor allem bei langhaarigen Hunden. Veränderung des Stoffwechsels, was dazu führen kann, dass einige kastrierte Tiere schneller zunehmen. Geringe Verhaltensänderungen.

Kastration des Rüden

Häufige Gründe für die Kastration von Rüden sind der Irrglaube, Rüden damit umgänglicher machen zu können, aber auch zur Verhinderung ungewollter Trächtigkeiten. Ein Rüde mit Erziehungsproblemen wird auch nach der Kastration weiter Probleme machen! Gegen Erziehungsprobleme hilft nur richtige und konsequente Erziehung, aber keine Kastration. Es ändert sich nur das Verhalten, welches mit den Geschlechtshormonen in Verbindung steht. So wird ein kastrierter Rüde zum Beispiel nicht versuchen, aus dem Grundstück auszubrechen, um zu einer Hündin zu gelangen. Aggressionen gegen andere Rüden, die durch den Geschlechtstrieb motiviert sind, können sich ändern!

Vorteile: Der Rüde kann keine Hündinnen mehr decken und es kommt zu keinen ungewollten Trächtigkeiten. Kein Jaulen und Bellen mehr, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Vorbeugung gegen Hodenkrebs.

Nachteile: Operation mit Narkoserisiko. Für den Hund unangenehme Genesungszeit. Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt. Eventuelle Veränderung des Fells. Veränderung des Stoffwechsels, was dazu führen kann, dass einige kastrierte Tiere schneller zunehmen. Verhaltensänderungen. Kastrierte Rüden werden von ihren unkastrierten Geschlechtsgenossen oft nicht mehr als Rüden wahrgenommen. Es kann zu „mobbing“ bis hin zum Aufreiten kommen,  was wiederum zu Streit führen kann.

Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation:

Bei einer Sterilisation werden nur Samenstrang oder Eileiter durchtrennt. Die Keimdrüsen bleiben, im Gegensatz zu Kastration, erhalten. Sterilisierte Hunde können sich nicht mehr fortpflanzen, Sexualhormone werden jedoch weiter gebildet. Eine Sterilisation hat also außer dem Beenden der Fruchtbarkeit keinen Einfluss auf das Verhalten oder die Körperentwicklung.

Qelle:Hundeseite.de


 

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Sehsinn

Früher ging der Mensch von der Annahme aus, dass Hunde nur Graustufen – also nur „schwarz-weiß“ – sehen könnten. Nach heutigen Erkenntnissen sehen Hunde Farben, sind aber rot-grün-blind.

Das Auge des Hundes enthält wie bei allen Säugetieren zwei verschiedene Lichtrezeptoren: während die Stäbchen für das Sehen von Graustufen zuständig sind, ermöglichen die Zapfen – ausreichende Beleuchtung vorausgesetzt – das Sehen von Farben. Die Stäbchen sind sehr viel zahlreicher und lichtempfindlicher als die Zapfen. Das trifft auch auf den Menschen zu: in der Dämmerung sehen auch wir nur in Graustufen. Bei Hunden ist (wie auch bei den meisten anderen Säugetieren, aber nicht beim Menschen) der Augenhintergrund „verspiegelt“. Diese Tapetum lucidum genannte Schicht reflektiert einfallendes Licht, so dass es ein weiteres Mal auf die Stäbchen trifft. Hunde können in der Dämmerung daher sehr viel besser sehen als Menschen.

Die Zapfen sind jeweils auf einen bestimmten Spektralbereich spezialisiert. Beim Menschen sind es drei unterschiedliche Rezeptoren für die Farben Rot, Grün und Blau, aus deren drei Farbsignalen das Gehirn den Gesamtfarbeindruck bildet. Der Hund hat nur zwei unterschiedliche Zapfentypen, die für Grün und Blau empfindlich sind. Dadurch wird nur ein Teil des menschlichen Farbspektrums abgedeckt: Rot ist eine Farbe, die der Hund nicht erkennt. Das Farbensehen der Hunde ist etwas in Richtung Ultraviolett verschoben und endet durch den fehlenden Rot-Rezeptor bei Gelb.

Quelle:Wikipedia

Geruchssinn

Die Nase, das Riechorgan des Hundes, ist wesentlich empfindlicher als die des Menschen. Hunde zählen zu den Nasentieren (Makrosmatikern). Grob zu erkennen ist der ausgeprägtere Geruchssinn schon an der Anzahl der Riechzellen, wobei es zwischen den Hunderassen erhebliche Unterschiede gibt. In etwa kann man sagen: je länger die Hundeschnauze, desto besser das Riechvermögen. So hat der Mensch 5 Millionen Riechzellen, der Dackel 125 Millionen und der Schäferhund 220 Millionen. Für seine Riech- und Spürfähigkeiten wird der Bloodhound ganz besonders gerühmt.

Zur Beurteilung der Riechleistung reicht das aber bei weitem nicht aus: Messungen haben ein im Vergleich zum Menschen etwa eine Million Mal besseres Riechvermögen ergeben. Der Hund kann in kurzen Atemzügen bis zu 300 Mal in der Minute atmen, so dass die Riechzellen ständig mit neuen Geruchspartikeln versorgt werden.

Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Gehirn. Hier werden die eintreffenden Daten verarbeitet und ausgewertet. Da die Nase (ähnlich wie beim Sehen) rechts und links differenzieren kann, können Hunde „Stereo“ riechen. Auf diese Weise ist der Hund fähig, die Richtung einer Spur zu beurteilen und selbst eine alte Spur zu verfolgen. Das Riechhirn ist im Vergleich zum Menschen riesig, denn es macht allein 10 % des Hundehirns aus (im Vergleich: 1 % beim Menschen). Der Mensch nutzt diese besondere Fähigkeit des Hundes, indem er ihn als Spürhund in vielen Bereichen einsetzt. Dabei muss unterschieden werden zwischen der „mechanischen“ Spur und der Duftspur. Heute ist es üblich, den Hund (im speziellen Hundesport: zum Beispiel Schutzhund) auf die mechanische Spur zu trainieren, also auf den Geruch von Verletzungen des Erdbodens wie geknickte Pflanzen und so weiter. Eine kreuzende, zur gleichen Zeit angelegte Spur kann so zu einer Fehlsuche führen, da beide Spuren für den Hund gleichwertig sind. Für die Fährtenarbeit der Polizei ist diese Vorgehensweise untauglich. Hier werden die Hunde auf die Geruchsspur trainiert; es wird also das verstärkt, was der Hund auch natürlicherweise machen würde. Diese Spur driftet aber durch äußere Einflüsse wie den Wind von der „mechanischen“ Spur ab, d. h. sammelt sich an windstillen Orten und wird umgekehrt an windreichen Stellen stark verdünnt. Die Spur ist für den Hund eindeutig, weil jeder „Duftspender“ eine eindeutige „Geruchsfarbe“ hat. Sehr gute Spürhunde können eine solche Spur noch nach Tagen eindeutig aufnehmen und verfolgen, sogar mitten durch eine Stadt, durch viele parallele und kreuzende Fremdspuren hindurch.

Hunde „schmecken“ Gerüche auch über das Jacobsonsche Organ (Vomeronasalorgan), welches sich im Gaumen befindet. Dieses transportiert die aufgenommene Information sofort an das Limbische System. Es ist für die Entstehung von Gefühlen, das Triebverhalten und für die Bildung von Hormonen verantwortlich.

Qelle:Wikipedia

Fortpflanzung

Der Eintritt der Geschlechtsreife wird beim weiblichen Hund durch die erste Läufigkeit gekennzeichnet, die im Alter von 7 bis 14 Monaten auftritt. Rüden erlangen ihre Zeugungsfähigkeit in etwa dem gleichen Alter. Kleinere Hunde werden im Allgemeinen früher geschlechtsreif als Hunde großer Rassen.

Hunde unterliegen einer ausgeprägten, etwa halbjährlichen Brunstperiodik. Mit einem durchschnittlichen Läufigkeitsintervall von 5 bis 7 Monaten zählen sie zu den saisonal diöstrischen Tieren.

Der Sexualzyklus ist in 4 Phasen unterteilt. Mit dem Beginn der Vorbrunst (Proöstrus) kommt es zu einem Anschwellen der Vulva und dem Austritt von blutigem bis fleischwasserfarbigem Sekret, welches die Hündin für Rüden attraktiv macht. Eine Deckbereitschaft ihrerseits ist jedoch noch nicht gegeben. Die Dauer der Vorbrunst beträgt – individuell unterschiedlich – 4 bis 21 Tage. Ihr schließt sich die Brunst (Östrus) an, welche von Deckbereitschaft der Hündin und Fruchtbarkeit gekennzeichnet ist. Der Scheidenausfluss wird heller, und die Hündin „präsentiert“ sich den Rüden. Die Phase der Brunst beträgt 2 bis 12 Tage. Zusammen mit der Vorbrunst wird sie als Läufigkeit bezeichnet. Hieran schließt sich der Metöstrus an, in dessen Verlauf über eine Dauer von 9–12 Wochen Rückbildungs- und Regenerationsvorgänge an der Gebärmutter erfolgen. In der vierten Phase (Anöstrus) fehlt jegliches Anzeichen sexueller Aktivität. Dieser Abschnitt dauert 2 bis 6 Monate.

Beim Deckakt des Hundes kommt es zum bemerkenswerten Verhalten des „Hängens“. Auf die Penetration der Hündin hin kommt es zu einer starken Anschwellung des sogenannten „Knotens“ (anatomisch Bulbus glandis) des Rüden, welcher die verdickte Basis der Eichel mit einem Schwellkörper darstellt. Dies hat den Effekt, dass der Penis „verkeilt“ wird und sich die beiden Tiere nicht voneinander trennen können. Folglich steigt das männliche Tier nach der  Ejakulation von seiner Partnerin herunter und dreht sich im Regelfall um 180°, so dass beide Tiere über eine Dauer von bis zu 30 Minuten mit den Hinterteilen einander zugewandt verbunden bleiben. Das Hängen verschafft den Spermien einen Vorsprung vor nachfolgender Rüden. Die durchschnittliche Trächtigkeitsdauer der Hündin beläuft sich auf 63 bis 65 Tage, die Anzahl der Welpen pro Wurf schwankt etwa zwischen 3 und 12 Tieren

Qelle:Wikipedia

 

Lebenserwartung

Grundsätzlich werden kleine Hunde älter als große. So können Rassen wie der Dackel ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen, in Ausnahmefällen gar 20 Jahre. Größere, schwere Rassen, wie etwa die Deutsche Dogge werden kaum älter als 9 Jahre. Laut Guinness-Buch der Rekorde liegt der Rekord, den ein Australian Cattle Dog erreichte, der in Australien als Schäferhund arbeitete, bei 29 Jahren.

Qelle:Wikipedia

Hitzewelle: So viel müssen Hunde und Katzen trinken

 Trinken, trinken, trinken! Was bei den derzeitigen Temperaturen für Menschen gilt, müsste doch auch für Hunde und Katzen richtig sein, oder? „In den letzten Tagen erhalten wir viele Anfragen dieser Art“, erzählt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Der Flüssigkeitsbedarf bei Menschen und Hunden beziehungsweise Katzen liegt tatsächlich auf ähnlichem Niveau, erklärt denn auch Ferdinand Nießen, Tierarzt in Düsseldorf. 30 bis 40 Milliliter handwarmes Leitungswasser pro Kilo Körpergewicht, so lautet seine Empfehlung. Für einen 80 Kilo schweren Mann wären dies pro Tag wenigstens 2,5 Liter, ein 20 Kilo schwerer Hund käme auf eine Tagesration von 0,6 bis 0,8 Liter, eine 5 Kilo schwere Katze wäre schon mit einem kleinen Schälchen Wasser zufrieden.

Dass manche Vierbeiner selbst relativ kleine Mengen Wasser verschmähen, müsse nicht unbedingt Anlass zur Sorge sein, so der Tierarzt. Denn Hunde und Katzen schwitzen nicht wie der Mensch am ganzen Körper, sondern nur an den Pfoten und geben somit nur wenig Flüssigkeit an die Außenwelt ab. Den größten Teil der für die Abkühlung nötigen Verdunstung erledigen sie durch Hecheln, Katzen lecken zudem noch ihr Fell, der verdunstende Speichel kühlt.

„Beim Flüssigkeitshaushalt spielt nicht nur das Trinken eine Rolle, sondern auch das Fressen“, sagt Nießen. „Ernähren sich Hund oder Katze überwiegend mit Feuchtfutter, kann dessen Wassergehalt zum Tagespensum addiert werden.“ Eine Umstellung von Trocken- auf Feuchtfutter sei aber nicht unbedingt notwendig: „Die Futterkringel oder -bröckchen mit warmem Wasser übergießen und zehn Minuten quellen lassen. Den meisten Hunden und Katzen schmeckt eine solcher Brei.“

Zur einfachen Kontrolle, ob der Hund genügend Flüssigkeit aufgenommen hat, empfiehlt Nießen die Fingerprobe im Maul. „Sind die Lefzen innen noch richtig nass, ist alles in Ordnung!

 

 

 

TASSO warnt: Schneckenkorn kann auch Hunde und Katzen töten


Herbstzeit ist Schneckenzeit. Viele Gartenbesitzer bekämpfen die schleimigen Kriecher jetzt mit Schneckenkorn. Das ist aber nicht nur für die Schnecken selbst lebensgefährlich, sondern auch für Hunde und Katzen. Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., berichtet von einer Frau, die ihre Katze bei TASSO als vermisst gemeldet hatte: "Drei Tage später rief die Frau wieder an und erzählte, sie hätte ihre Katze gefunden, tot hinter der Heizung im Keller." Eine Untersuchung beim Tierarzt habe ergeben, dass die Katze vermutlich an Schneckenkorn verendet ist. "Die typischen Vergiftungssymptome wie Erbrechen und Lähmungen sind bei Hunden viel leichter zu erkennen als bei Katzen. Die ziehen sich in solchen Fällen in abgelegene Winkel zurück", weiß McCreight. Laut Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher gebe es gegen eine Vergiftung mit Schneckenkorn vor allem bei Hunden kein wirksames Gegenmittel: "Bis spätestens einer Stunde nach der Aufnahme des Korns muss bei dem Hund der Magen ausgepumpt oder sonstwie geleert werden. Klappt das nicht und lassen sich die Krämpfe nicht medikamentös lindern, ist es in der Regel zu spät, die Vergiftung endet tödlich."

Wie die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN berichtet, enthält handelsübliches Schneckenkorn das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann. "Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden", warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Stiftung. Es komme immer wieder zu tödlichen Vergiftungen, nicht nur bei Hunden und Katzen, auch so mancher Igel würde qualvoll am Schneckengift sterben.
McCreight empfiehlt zur Schneckenabwehr Mittel, die ohne Chemie wirken, beispielsweise Schneckenzäune, Bierfallen oder die Ansiedlung natürlich Fressfeinde wie Igel, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen und Spitzmäuse. "Obwohl es verlockend klingt, sollte man aber keine indischen Laufenten zur Schneckenvertilgung anmieten", sagt der TASSO-Chef. „In letzter Zeit häufen sich Internet-Angebote zu dieser Möglichkeit." Die Enten hätten zwar eine ausgesprochene Vorliebe für Schnecken, würden aber das biologische Gleichgewicht des Gartens durcheinander bringen, sagt McCreight und beruft sich dabei auf Björn Clauss, einen Spezialisten für Laufenten aus dem oberbayrischen Soyen. Zudem sei das Mieten von Haustieren, die sich ständig an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, nicht artgerecht.

 

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Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle 

 
 Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.
TASSO hatte letztes Jahr die Aufklärungs-Aktion "Hund im Backofen" gestartet, an der sich über 8.000 Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!

Oelle:Tasso e.V.

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Duftsignale bei Hunden

Markierungen sind wie eine hinterlegte Visitenkarte

Wölfe haben es schon immer getan und Hunde haben es bis in die heutige Zeit übernommen: das Markieren ihres Territoriums. Wenngleich es beim Wolf ums Überleben ging, ob seine markierten Grenzen von Feinden eingehalten wurden, will ein Hund auch ganz gern der Chef in seinem Umfeld sein. Hier fühlt er sich stark und verteilt an exponierten Stellen seine Duftmarken. Besonders nicht kastrierte Rüden heben ständig das Bein, um ein wenig Urin abzugeben. Aber nur nicht zu viel, denn ein wenig sollte immer in Reserve sein – wer weiß, vielleicht findet sich ja noch eine unbefleckte Stelle. Die gibt es natürlich in besonderem Maße auf Spaziergängen. Hierbei wird so viel Zeit wie möglich mit Schnüffeln verbracht. Und zwar sowohl gegenseitig als auch an jeder Stelle, die zuvor von einem anderen Hund markiert wurde.

Womit wird markiert?

Markierungen werden hauptsächlich in Form von Kot und Urin abgegeben. Diese platzieren Hunde möglichst auffällig: Kot wird ein klein wenig erhöht abgesetzt, Urin beim Männchen in Kopfhöhe verteilt. Wie eine Art Luftpost dringen ständig Nachrichten in der Hundenase ein: "Läufiges Weibchen – Nachbarhund - hab ich schon mal drei Bäume vorher gerochen ...".

Zeitung lesen und Schlagzeilen schreiben

Nicht alle Hunde haben auf Spaziergängen die Absicht, ihr Revier zu kennzeichnen. Einige wollen einfach nur eine Botschaft hinterlassen und riechen, wer so da war. Für sie ist das beinahe wie Zeitung lesen. Manche wollen allerdings neue Schlagzeilen schreiben: Selbstbewusste und dominante Hunde verteilen ihre Witterung nach dem Markieren häufig durch ausgeprägtes Scharren. Damit ist im Umkreis von einigen Metern das Territorium gekennzeichnet. ´

Im Haus markieren

Das ist im Park nicht weiter schlimm, im Garten bereits nicht gerade gern gesehen, im Haus dagegen eine Katastrophe. Im Alter von sechs bis zwölf Monaten wird ein männlicher Welpe lernen, das Bein zu heben. Was liegt näher, als der Versuch, durch das Markieren von Vorhängen, Tischbeinen und Fernsehsesseln das schöne Wohnzimmer als sein Territorium zu kennzeichnen. In einem solchen Fall hilft nur eine Klarstellung der Rangverhältnisse. Seine untergeordnete Stellung sollte es ihm im Haus nicht erlauben, ein Revier (derart) inne zu haben. Im Zweifelsfall hilft nur eine Kastration. Aber wahrscheinlich versteht der Welpe bald, dass Zeitung lesen - und Schlagzeilen schreiben – für ihn nicht wie bei Herrchen im Wohnzimmer sondern im Garten oder auf Spaziergängen stattfindet.


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